Benefizspiel – Ein voller Erfolg


2:1 für Scheppach und ein klarer Sieg für das Miteinander!!!

Das Benefizspiel zwischen Scheppach u. Jettingen endet 2:1. Als großen Gewinner geht aber der Starke Zusammenhalt in der Gemeinde für die Geschädigten der Überflutung aus der Hammerschmied-Siedlung vom Platz.

Beide Mannschaften vereint für den guten Zweck

 

Das Benefizspiel zu Gunsten der Hochwassergeschädigten der Hammerschmied-Siedlung vom 03.10.22 hat die Erwartungen der Organisatoren vom SV Scheppach und vom VfR Jettingen mehr als erfüllt. Es hat sich wieder gezeigt, dass wenn es darauf ankommt, alle in der Gemeinde zusammenhalten, so die gleichlautenden Kommentare von Peter Weizmann u. Karsten Hahn, den beiden Vorsitzenden vom SV Scheppach und VfR Jettingen.

Trotz der schlechten Wetterprognose ließen sich viele nicht vom Besuch des Benefizspiels abschrecken und so kamen über 300 Zuschauer zum Sportpark am Schindbühel und unterstützten das Projekt. Es wurde statt Eintritt um eine freiwillige Spende gebeten. Allein hier kamen schon überragende 2400 € in den Spendentopf.

Dank der Spenden von der Bäckerei-Konditorei Café Fritz aus Jettingen und der Metzgerei Bühler aus Scheppach, konnten am Grillstand mehr als 220 Steaks u. Grillwürste verkauft werden. Das unter dauerstress stehende Grillteam um Tobias Ederer, konnte so weitere 750 € für den Spendentopf einnehmen.

Auch der Verkaufserlös im Sportheim ging zu 100 % in den Spendentopf. Hier spendeten der Getränkehandel Schmid aus Freihalden sowie die Hasen Brauerei eine große Menge an frei Getränken. Der große Renner an diesem schmuddeligen Tag war allerdings Glühwein. Hier war unsere Traudl – Waltraud Sendner, die ebenfalls ein Opfer der Überflutung wurde und sich sofort bereit erklärt hatte zu helfen, im Dauer Einsatz am Herd zum Glühwein kochen. Das Thekenteam um Johann Seckler konnte somit den Spendentopf um weitere 2450 € anwachsen lassen.

Eigens ein für diesen Tag vereinbarter Werbevertrag (3 Banner) mit der Hasen Brauerei brachte nochmals zusätzlich 450 € in den Spendentopf.

Natürlich wurde auch Fußball gespielt und das Freundschaftsspiel zwischen dem VfR Jettingen und dem SV Scheppach blieb lange spannend. Man merkte den Spielern einerseits an, dass die Winterpause bereits begonnen hatte, dennoch war auch die Motivation eines Derbys dabei. Das Schiedsrichterteam um Markus Heumader mit seinen Assistenten Ute Schuler und Michael Porstendörfer leitete das Spiel souverän. Von Anfang an gab es Spielzüge und Chancen auf beiden Seiten, das erste Tor des Tages konnte Nizamettin Uludogan nach einem schönen Spielzug der Scheppacher schießen. Kaum 3 Minuten (31.) später nutzte Christopher Burkhardt ein Missverständnis in der Scheppacher Abwehr und brachte den Ball ins Kreuzeck unter, Aytun Özgüven war hier ohne Chance. Nach dem Pausentee wechselten beide Trainer munter durch, was auch ein wenig den Spielfluss störte. Daniel Ungar nutzte in der 77. Minute eine Unaufmerksamkeit in der Jettinger Defensive und konnte den Ball mit einem sehenswerten Lupfer über Ivan Murillo Castro zum 2:1 Endstand einnetzen.

In der Halbzeitpause zeigten die Cheerleader des VfR Jettingen eine tolle Show und bekamen tosenden Applaus. Hier waren nacheinander 3 Gruppen im Einsatz, von den jüngsten bis zu den Teenies. Trotz der windigen Kälte wollten sie auf keinen Fall absagen und für diesen tollen Zweck auch auftreten, es hat sich gelohnt!

Während des Spiels gab es für die Zuschauer ein Geschicklichkeits-Schussspiel bei dem man zweimal 2 Eintrittskarten für ein Heimspiel des FC Augsburg gewinnen konnte. Mit 5 Schuss musste man den Ball aus einer Entfernung von 5 Metern so oft wie möglich in einem etwas größeren Eimer unterbringen. Bis weit nach dem Spiel kämpften hier vor allem die jüngeren Zuschauer um die Freikarten die vom FC Augsburg zur Verfügung gestellt wurden.  Sieger wurde hier mit 3 Treffern Rafael Hahn und den 2. Platz belegte mit 2 Treffern Manuel Brandl, der sich in einem spannenden Stechen gegen zwei weiteren Kontrahenten durchsetzen konnte.

Am Ende des Tages kam so eine Summe von 6050 € zusammen. Beide Vereine haben sich darauf geeinigt, diesen aufzustocken und somit können 6500 € auf das eigens dafür eingerichtete Spendenkonto der Gemeinde Jettingen-Scheppach eingezahlt werden.

Ein großes Dankeschön geht an alle Besucher des Events sowie an die vielen fleißigen Helfer beider Vereine.

In den Farben getrennt, für die Sache vereint!

Die Vorstände des SV Scheppach und des VfR Jettingen.


Benefizspiel – Vorschau


Benefizspiel

am Sonntag, 20.11.22 um 14:00 Uhr in Jettingen

     

In den Farben getrennt, in der Sache vereint!

Die Überflutung der Hammerschmied-Siedlung in den frühen Morgenstunden am Tag der deutschen Einheit traf viele Anwohnerinnen und Anwohner sehr schwer und brachte unsägliches Leid und verheerende Schäden mit sich. Leider ist davon auszugehen, dass eine Notstandsbeihilfe durch den Freistaat Bayern nur in sehr wenigen Fällen in Frage kommen wird.
Bereits am Tag der Katastrophe waren viele VfR’ler vor Ort um den Geschädigten (viele davon sind auch VfR-Mitglieder) beim Aufräumen und Beseitigen der Schäden zu helfen. Nun wollen wir den Bewohnern auch finanziell unter die Arme greifen.

Deshalb machen der SV Scheppach und der VfR Jettingen gemeinsame Sache und veranstalten auf dem Vereinsgelände des VfR Jettingen am Sonntag, den 20.11.22 um 14:00 Uhr ein Benefizspiel zugunsten der Opfer der Überflutung vom 03. Oktober in der Hammerschmied-Siedlung.

Der Eintritt ist frei, hier wird stattdessen um Spenden gebeten.

Dank der Unterstützung von Sponsoren (u.a. Café Fritz, Metzgerei Bühler, Getränke Schmid, Hasen Bräu) wird auch der Erlös des Gastronomieverkaufs komplett gespendet.

Zur Halbzeit – wenn es das Wetter erlaubt – treten die Cheerleader des VfR Jettingen auf, es wird auch ein Gewinnspiel geben, u.a. sind 2×2 Tickets für ein Heimspiel des FC Augsburg zu gewinnen.

Kommt vorbei und unterstützt die Geschädigten vom 3ten Oktober, vielen Dank!

Die Vorstände vom SV Scheppach und vom VfR Jettingen.


Landesfinale – Kaufland Soccer Cup 2022


Hervorragender 6. Platz der U11 des VfR Jettingen auf Bayerischer Ebene

Durch den Gewinn des Kaufland Soccer Cups auf Schwäbischer Ebene qualifizierte sich die U11 des VfR Jettingen für das große Bayerische Finale. Das Finalturnier fand bei bestem Fußballwetter am vergangenen Samstag in Geisenfeld statt.

In Geisenfeld trafen sich die besten 16 Teams aus ganz Bayern. 112 Mannschaften hatten versucht sich über die Bezirksturniere zu qualifizieren. Hier lösten jeweils die beiden Erstplatzierten die Tickets. Der FC Geisenfeld als Ausrichter und der Wildcard Gewinner vom VfB Burglauer komplettierten das starke Feld.

Insgesamt 12 Stunden waren die Nachwuchskicker des VfR Jettingen für ihren großen Tag unterwegs und sollten diese Strapazen nicht bereuen.

In der Endabrechnung stand für die Kicker des VfR Jettingen ein sensationeller 6. Platz zu Buche. Das entscheidende Viertelfinale verlor man denkbar knapp mit 0:1 gegen den späteren Turniersieger vom ESV München, nachdem man selbst einen Pfostenschuss zu verzeichnen hatte.

Wie schon auf Schwäbischer Ebene hielten sich die Nachwuchskicker in der Gruppe schadlos und ließen wieder einmal kein Gegentor zu. Gegen den TB Johannis 88 Nürnberg setzte man sich ebenso wie gegen den FC Dingolfing mit 1:0 durch. Der VfB Burglauer wurde mit 4:0 in die Schranken gewiesen.

Wie oben bereits erwähnt verlor man anschließend das Viertelfinale, bestand aber nach dieser Niederlage den Charaktertest gegen den SV Waldbrunn mit Bravour. 2:0 war hier der Endstand.

Im anschließenden Platzierungsspiel ging es gegen den Nachwuchs des Regionalligisten 1. FC Schweinfurt 05. Hier mussten die Jungs um das Trainergespann Dennis Fischer und Sven Arendt dem langen Turniertag Tribut zollen und verloren mit 2:0.

 

VfR-Torschützen: Markus Hehlinger (3), Janne Arendt (2), Kristof Maksi, Paul Seitz und Lukas Höck (je1)

Vorne liegend: Josemy Eichhoff de Melo

von links: Paul Seitz, Timo Kraus, Markus Hehlinger, Kristóf Maksi, Janne Arendt, Lukas Höck, Philipp Rusch und Kilian Sandmeier


Sommerturnier 2022


Spielzüge fast wie bei den Profis

160 Kicker hatten einen tollen Tag in Jettingen.

Am Samstag, den 09. Juli lud die Jugendabteilung des VfR Jettingen zu ihrem traditionellen Sommerturnier ein. Dieses Jahr fanden wieder zwei Turniere hintereinander statt. Auch dieses Jahr durften die E- und F-Jugendliche auf dem Jettinger Hauptplatz spielen, dort wo sonst die Erwachsene um Punkte spielen.

Auf dem Sportplatz am Schindbühel herrschte den ganzen Tag lang reges Treiben und fröhliches Kindergeschrei, es waren dieses Jahr wieder sehr viele Eltern und Großeltern als lautstarke Unterstützung dabei. Das Organisationsteam um Jugendleiter Jörg Hahn lobte die Bereitschaft aller Mannschaften der Einladung gefolgt zu sein sowie den Einsatz der vielen Helfer und Schiedsrichter, ohne die ein solches Turnier sicher nicht möglich wäre.

Bei beiden Turnieren bekamen die Zuschauer hervorragenden Fußball zu sehen. Mit viel Spielfreude und Ehrgeiz standen die Spieler auf dem Platz und konnten bei hervorragendem Fußballwetter einige Kombinationen zeigen. Taktische und technische Finessen waren hier schon an der Tagesordnung, das harte Training hat sich gelohnt, von der ersten Minute bis zum Schlusspfiff wurde richtig gekämpft. Die Torhüter konnten auf dem weichen Rasen wie die Profis hechten, die Abwehrspieler gingen sehr konzentriert zu Werke, die Spielmacher und Stürmer zeigten was in Ihnen steckt.

 

Eröffnet wurde der Turniertag am Samstag um 09:30 Uhr, dieses Jahr begannen die F-Jugendlichen (U9) mit acht Teams in zwei Gruppen.

Turniersieger wurde hier der SV Unterknöringen nach einem 3-0 im Finale gegen die SG Kammeltal, im gesamten Turnierverlauf kassierten die Unterknöringer nur ein einziges Tor.

Platzierungen: 1. SV Unterknöringen, 2. SG Kammeltal. 3. TSV Dinkelscherben, 4. SG Scheppach/Freihalden, 5. VfR Jettingen I, 6. VfR Jettingen II, 7. SpVgg Wiesenbach und 8. SV Donaualtheim.

Bester Spieler wurde Saviour Eboh vom Gastgeber aus Jettingen, zum besten Torwart gekürt wurde Luis Imminger vom Turnierzweiten aus Kammeltal.

 

Ab 13:30 Uhr waren dann die E-Jugendliche (U11) am Ball, auch hier kämpften acht Teams in zwei Gruppen um die Halbfinaltickets.

Turniersieger bei den E-Junioren wurde der VfR Jettingen I nach einem packenden 3-2 im Finale gegen den TSV Zusmarshausen, in der Vorrunde hatte noch Zusmarshausen mit 2-0 gegen Jettingen gewonnen gehabt.

Platzierungen: 1. VfR Jettingen I, 2. TSV Zusmarshausen, 3. SG Kötz E2, 4. SG Scheppach/Freihalden, 5.SG Reisensburg-Leinheim, 6. VfL Leipheim, 7. SG Münsterhausen/Mindeltal und 8. VfR Jettingen II.

Bester Spieler wurde hier Vincenzo Iaconeta vom Turnierzweiten aus Zusmarshausen, zum besten Torwart gekürt wurde Konstantin Pilz vom der SG Kötz .

Die Siegerehrung nahm Jugendleiter Jörg Hahn vor, der in glückliche Kinderaugen schauen konnte. Jeder Spieler bekam nämlich einen kleinen Pokal überreicht, die Siegermannschaften noch einen tollen Spielball dazu.

Ein großes DANKESCHÖN geht an das Autohaus Scheel in Leipheim, das sämtliche Preise für beide Turniere gespendet hat.

Nochmals herzlichen Dank an die vielen fleißigen Helfer, insbesondere die Trainer, Eltern und Geschwister der VfR-Jugendspieler für die Mithilfe und die Kuchenspenden.

Ein großes Dankeschön auch an das Schiedsrichterteam um Konrad Dörflinger und Spieler aus der B- und C-Jugend die hier an die Aufgabe des Schiedsrichters herangeführt wurden.

 

Jörg Hahn, Jugendleiter VfR Jettingen


Bezirksfinale – Kaufland Soccer Cup 2022


VfR Jettingen gewinnt den Kaufland Soccer Cup der U11 Junioren in Dasing

Am Sonntag, den 25.06.2022, fand der Kaufland Soccer Cup der U11 Junioren auf Bezirksebene (Schwaben) in Dasing statt. Insgesamt 16 Mannschaften aus ganz Schwaben zeigten hier hochklassigen Jugendfußball bei tropischen Temperaturen. Aus dem Landkreis Günzburg waren der VfR Jettingen und SC Bubesheim vertreten. In der Endabrechnung erreichte der SC Bubesheim einen hervorragenden 8. Platz.

Die 8 Jungs vom VfR Jettingen spielten das Turnier ihres Lebens und gewannen völlig überraschend, aber verdient das perfekt ausgerichtete Turnier. Mit 9 von 9 Punkten und ohne Gegentor aus der Vorrunde hießen die Gegner TSV Schwabmünchen (Viertelfinale, 1-0), FC Wiggensbach (Halbfinale 1-0) und FC Emmering (Finale). Das heiß umkämpfte Finale musste im 7-Meter-Schießen entschieden werden. Nach der regulären Spielzeit hieß es 0-0, Abwehrriegel und Torhüter waren auf beiden Seiten nicht zu knacken. Im 7-Meter-Schießen setzte sich der VfR Jettingen mit 2:0 durch und es wurde nur noch gejubelt.

v.l. Josemy Eichhoff de Melo, Paul Seitz, Kilian Sandmeier, Lukas Höck, Philipp Rusch, Kristof Maksi, Janne Arendt, Markus Hehlinger

Neben einem tollen Pokal, einem Trikotsatz, Medaillen und Sachpreisen der Firma Kaufland erspielten sich die Nachwuchskicker um Trainer Sven Arendt einen Startplatz beim großen bayerischen Finale.

Am 23.07.2022 geht es zum Finalturnier nach Geisenfeld in Oberbayern. Hier treffen sich die 16 besten Mannschaften der jeweiligen Vorrunden aus ganz Bayern. Der Sieger der Bayerischen Endrunde erhält eine kostenlose Turnier-Reise in den Süden Europas.


RaibaCup 2021



19. Raiffeisen Pokalturnier

Samstag, 11. Sept. 2021

Erstmals nahm der VfR Jettingen am RaibaCup der Raiffeisenbank Augsburger Land West teil. Am Start waren jeweils eine Mannschaft bei den D-Junioren, E-Junioren und F-Junioren.

D-Junioren in Adelsried

4. Platz von 10 Mannschaften

Spiel 1 VfR Jettingen : SSV Anhausen 1:1
Spiel 2 SG Adelsried II : VfR Jettingen 0:5
Spiel 3 VfR Jettingen : JFG Holzwinkel II 1:0
Spiel 4 SV Gessertshausen : VfR Jettingen 0:0
Halbfinale SG Adelsried I : VfR Jettingen 3:1 (n.9m)
Spiel um Platz 3 VfR Jettingen : SV Gessertshausen 0:1

Torschützen: Luis Burkhardt (3), Tom Miehle (2), Moritz Heinrich, Franz Golsner (je 1) und 1 Eigentor


E-Junioren in Gessertshausen

2. Platz von 10 Mannschaften

Spiel 1 VfR Jettingen : SV Gessertshausen 3:0
Spiel 2 TSV Zusmarshausen : VfR Jettingen 1:1
Spiel 3 VfR Jettingen : SSV Anhausen 4:0
Spiel 4 SG Adelsried : VfR Jettingen 0:5
Finale VfR Jettingen : SV Altenmünster 0:1

Torschützen: Janne Arendt, Kilian Sandmeier (je 3), Timo Kraus (2), Philipp Rusch, Jannik Mandel, Lukas Höck, Kristof Maksi (je 1) und 1 Eigentor


F-Junioren in Bonstetten

Spiel 1 VfR Jettingen : SC Altenmünster 0:5
Spiel 2 SG FC Horgau : VfR Jettingen 5:1
Spiel 3 VfR Jettingen : TSV Zusmarshausen 0:1
Spiel 4 TSV Dinkelscherben : VfR Jettingen 0:1
Spiel 5 VfR Jettingen : SV Adelsried 4:0
Spiel 6 TSV Ustersbach : VfR Jettingen 0:0

Torschütze: Saviour Eboh (6)


 

Malwettbewerb


Hier unsere 10 Gewinner des Malwettbewerb

bei der Preisübergabe

Elena Seibold mit ihrem Bruder

Elisa Osterlehner

Ida Rott

Leonie Hoermann

Lia Stoerrle

Melissa Canbulat

Manuel u. Elisabeth Kempter

Max u. Mina Schmid


Hallo Kids,

wir vom VfR Jettingen sind total begeistert!!!

Ihr habt uns viele schöne und lustige Bilder

von eurer Lieblingssportart gemalt.


Alle Bilder des Malwettbewerbs


Die Bilder werden im demnächst den Bewohnern des Isabella-Braun-Seniorenheims in Jettingen übergeben. Diese werden sich bestimmt sehr über eure schönen Bilder freuen.


Herzlichen Dank fürs Mitmachen

und ich hoffe ihr hattet ganz viel Spaß!!!


Karsten Hahn, 1. Vorstand, VfR Jettingen
Handy: 017631620941
Mail: 1.vorstand@1923.vfrjettingen.de


Unvergessliche Spiele


Wie das legendäre Team des VfR Jettingen vor 50 Jahren drei Mal aufstieg

1967 war der VfR Jettingen in die B-Klasse abgerutscht. Doch dann gelang einer legendären Mannschaft um einen legendären Trainer etwas bis dahin Einmaliges.

Vor 50 Jahren vollendete sich die Erfolgsgeschichte einer Fußballmannschaft, die heute zu Recht als legendär eingestuft wird. Denn keiner hatte auch nur einen Blumenkübel auf den VfR Jettingen gesetzt, als er 1967 in der damaligen B-Klasse abgetaucht war. Drei Spielzeiten später wurde das Unvorhersehbare Wirklichkeit: Über die A-Klasse und die Bezirksliga stieg das Team in die Landesliga Süd auf, die damals die zweithöchste Spielklasse in Bayern darstellte. Nie zuvor war eine Mannschaft aus dem Landkreis Günzburg so hoch gestiegen. Erheblich zur Legendenbildung rund um den Dreimal-in-Folge-Aufsteiger beigetragen hat neben den erwartbaren Geschichten über Väter und Vollender des Erfolgs der ganz und gar merkwürdige Umstand, dass die Frage nach dem exakten Datum des Aufstiegs drei Antwortmöglichkeiten bietet.

Im Rückspiegel betrachtet, wurde der 31. Mai 1970 zum Glückstag der jungen Wilden. Um den taktisch gewieften Trainer Wilfried Stichter und den enorm spielstarken Leitwolf Gerhard Liegel scharten sich ja bis zu neun Jungspunde mit 20, 22 Jahren, die den Ehrgeiz und den Esprit der Jugend auf den Platz trugen. Lampenfieber kannten diese Kicker nicht, als sie zu ihrem vorletzten Auftritt in dieser Runde bei Tabellenführer NCR Augsburg antraten, der die 13er-Spielgruppe phasenweise dominiert hatte. Am Ende hatte Jettingen nach Treffern von Ambros Wagner und Paul Binder 2: 1 gewonnen und kletterte zum ersten Mal in dieser Saison auf den Platz an der Sonne. Dass dieser Erfolg bereits den Titelgewinn bedeutete, wusste aber noch niemand. Der Jubel fiel entsprechend verhalten aus und das blieb auch so, nachdem die Jettinger in ihrem abschließenden Saisonspiel den SC Ichenhausen 3: 2 geschlagen hatten. Selbst an diesem 7. Juni 1970 (einen Tag zuvor hatte der SCI sein 50-jähriges Vereinsbestehen mit einem Freundschaftsspiel gegen den TSV 1860 München gefeiert) war noch nicht klar, dass es tatsächlich reichen würde. Alfred Seitz, als linker Außenläufer gleichermaßen nach vorne wie nach hinten orientiert, erinnert sich mit einem Schmunzeln an damals alltägliche Gegebenheiten: „Wir konnten uns gar nicht so richtig freuen, weil wir wussten, dass NCR noch zweimal spielen wird. Hätten die Augsburger zweimal gewonnen, wären sie vor uns gewesen.“ Genau das hätte der Papierform entsprechend auch passieren müssen, doch in seinem Saisonfinale am 21. Juni patzte der Aufstiegsfavorit – und jetzt, endlich, war Jettingen Bezirksliga-Meister.

Meister der Bezirksliga Schwaben Nord 1969/70 wurde die Mannschaft des VfR Jettingen. Das Bild ist der 1983 erschienenen Chronik „60 Jahre VfR Jettingen“ entnommen.

Offiziell gefeiert wurde der sportliche Erfolg mit einer politischen Fußnote auf gesellschaftlicher Bühne. Die zum 1. Januar 1970 installierte Marktgemeinde Jettingen-Scheppach benötigte bei vielen Zeitgenossen noch etwas Werbematerial und der im Mai gewählte Bürgermeister Theodor Knappich hatte die blitzgescheite Idee, die Fußball-Helden nach einem Empfang im Jettinger Rathaus mit Pferdekutschen nach Scheppach zu bringen und sie beim dort stattfindenden Bezirksmusikfest zu präsentieren. Der Tag wurde zum Steilpass für das gerade entstehende Bindungsgefühl.

Vereinsintern kamen Fragen nach Motivation oder Teamgeist erst gar nicht auf. Das lag am Zeitgeist und, darauf legt Seitz in der Rückschau Wert, an der besonderen Zusammensetzung dieser Jettinger Mannschaft. „Für uns alle hatte der Fußball erste Priorität“, betont der frühere VfR-Kicker. Auch das Ziel, immer gewinnen zu wollen, kam nach seinen Erinnerungen von innen und vor allem von den vielen jungen Spielern. Doch ohne Routine ging auch damals nichts im Fußball. Die passenden Schlüssel zum Erfolg steuerten laut Seitz die beiden Sportkameraden Stichter als Steuermann von außen und Liegel als Leitwolf auf dem Platz bei.

Stichter übernahm das Gros des späteren Landesliga-Aufsteigers bereits als Jugendtrainer in Jettingen. Zum Glücksfall wurde er vor allem durch seine Eigenart, Techniken des „großen“ Fußballs ins Amateurlager zu übersetzen. So wurde er über den VfR Jettingen hinaus zu einem Wegbereiter des modernen Fußballs in der Region. Seitz erinnert sich mit einem Grinsen, wie arg sich Neuzugänge plagen mussten, um das in Jettingen längst eingeführte Zwei-Kontakt-Spiel zu verinnerlichen. „Da hieß es Ball annehmen – Ball spielen, so schnell wie möglich. Das war schon was für damalige Zeiten.“ Auch Übungen mit dem Medizinball hätten zu den Trainingsmethoden des 1937 geborenen Stichter und vor fast genau einem Jahr gestorbenen Stichter gehört, fügt Seitz hinzu. Woher Stichter sein Fachwissen unter anderem hatte, vermag sich Günther Brenner gut zu memorieren. Der damalige Schriftführer des SV Scheppach und spätere Vorsitzende des VfR Jettingen verfolgte damals als Fan die Spiele des VfR-Teams. Aus seiner Sicht war Stichter „ein Mann mit Weitblick“. Wann immer es ging, habe er in München die Trainingseinheiten des FC Bayern und des TSV 1860 beobachtet. Lachend erzählt Brenner folgende Anekdote: „Da hat er zum Beispiel gesehen, dass die mit Deuserbändern arbeiten. Das wollte er auch in Jettingen umsetzen. Aber sein Antrag auf 25 Bänder wurde von der Vereinsführung abgelehnt.“ Mit anderen Ideen setzte sich der Coach leichter durch. Laut Brenner hat Stichter „die Bandenwerbung angeleiert oder ein Stadionheft“. Stichter kam damals bei der Landesliga-Spielgruppentagung im Haus des Sports in München auch der Blitzgedanke, Heimspiele an Samstagen auszutragen. Das bescherte den Jettingern heute unvorstellbare Zuschauerzahlen, denn plötzlich konnten auch Fußballer anderer Amateurvereine vor Ort dabei sein, wenn das Aushängeschild des Landkreises spielte. „Die standen teilweise in Dreierreihen am Platz“, erinnert sich Seitz und der in Sachen Statistik immer bestens präparierte Brenner weiß: „In der Landesliga-Saison waren das insgesamt 10 450 Zuschauer bei 17 Heimspielen.“

Als zweite Säule steuerte Stichter bereits während des Zwischenspiels in der A-Klasse den ehemaligen Studenten-Nationalspieler Liegel bei. Das Jettinger Eigengewächs kannte der Trainer privat und so musste er den großartigen Fußballer nicht lange bitten, als Führungsfigur zum Heimatverein zurückzukehren. Die Erinnerung an das Kennenlernen in der Kabine entlockt Seitz heute noch ein Schmunzeln. „Wir hatten da eine große Portion Ehrfurcht, weil uns etwas ganz Besonderes vorgestellt hatten. Und dann kam Liegel mit einem ganz normalen Plastiksäckchen unter dem Arm zum Training – während wir mit Föhn und Rollbürste an der Steckdosenleiste standen.“ Starallüren also plagten den Mann nicht und sobald es zur Sache ging, sei der bereits 1999 verstorbene Liegel allen Vorschusslorbeeren mehr als gerecht geworden, berichtet Seitz.

Ein bisschen schade findet Seitz, dass sich die Aufstiegshelden von damals nicht regelmäßig treffen. „Es hat keiner so richtig in die Hand genommen, so etwas zu organisieren. Da wir ja leider schon Todesfälle hatten, trifft man sich meistens nur in Trauer“, sagt er. Aus gegebenem Anlass soll es aber noch in diesem Jahr eine große Zusammenkunft geben, verrät Brenner. Einzelheiten mag er nicht verraten, aber es werden alle Spieler der damaligen Mannschaft eingeladen und es wird auch jeder ein Erinnerungsgeschenk erhalten.

In älteren Unterlagen, wie dem Heftchen zum 60-jährigen Bestehen des Vereins, haben Günther Brenner und Alfred Seitz viele Hintergründe zum Landesliga-Aufstieg des VfR Jettingen 1970 gefunden.


Der Barren war ihr Lieblingsturngerät

Jubiläum II  Anna-Maria Weizenhöfer turnte bis vor Kurzem. Heute wird sie 90

„Entweder man hat es oder man hat es nicht“, sagt Anna-Maria Weizenhöfer. Damit meint die Jettingerin, dass man gut turnen könne oder auch gar nicht. Sie jedenfalls konnte es. Bis vor einem knappen Jahr leitete sie beim VfR Jettingen sogar noch zwei Seniorenturngruppen. Damals war Anna-Maria Weizenhöfer 89, heute feiert sie ihren 90. Geburtstag.

Schon immer hätten einzelne Familienmitglieder im Sport hervorgestochen, erzählt die Jubilarin. Nicht anders bei ihr selbst: Bereits als Kind sei sie eine gute Turnerin gewesen, unheimlich gelenkig, und sie habe schon damals Preise gewonnen. Anna-Maria Weizenhöfer stammt aus dem Ort Würbenthal im Altvatergebirge. Nur: Durch die Aussiedlung habe man vieles verloren, sagt sie.

Zunächst sei sie in die Gegend von Altenstadt gekommen und dann, nachdem sie ihren Mann Walter kennengelernt habe, nach Jettingen. Mitte der 60er Jahre ging es bei ihr mit dem Turnen wieder weiter. Anna-Maria Weizenhöfer erinnert sich noch daran, als 1966 die Jettinger Turnhalle, die heutige Turn- und Festhalle, gebaut wurde. Nachdem es damals niemanden gegeben habe, der die Jugend zusammenführte, habe sie diesen Posten übernommen, fährt sie fort. Begonnen hatte es mit zwei Kinderturngruppen und es folgte die Teilnahme an zahlreichen Gaukinderturnfesten. Für den Sportlerball studierte sie eine Tanzgruppe ein, sie übernahm die Choreografie und die Musik dazu suchte sie selbst aus. Später übernahm sie das Erwachsenenturnen, ihrem Übungsleiterschein folgte schließlich auch noch der Seniorenschein. Eine Zeit lang erteilte sie als Übungsleiterin an der Markgrafen-Realschule Burgau sogar Sportunterricht.

Anna-Maria Weidenhöfer war jahrzehntelang mit dem VFR Jettingen verbunden. Zahlreiche Bilder zeugen davon, die die ehemalige Trainerin gerne anschaut. Heute feiert die Jettingerin ihren 90. Geburtstag. Bild: Peter Wieser

Für viele Jettinger ist ihr Name ein Begriff, nicht zuletzt, weil sie Anna-Maria Weizenhöfer schon seit ihrer Kindheit kennen. Damit werden ihr heute auch zahlreiche Bekannte zu ihrem 90. Geburtstag gratulieren. Feiern wird die Jubilarin diesen dann am Sonntag im Kreis ihrer Familie, zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Sohn und mit deren Familien, sowie fünf Enkeln und zwei Urenkeln. Die seien ihr Sonnenschein, betont sie.

Anna-Maria Weizenhöfer ist seit vielen Jahren beim VFR Jettingen Ehrenmitglied. Von ihren Tätigkeiten im Verein gibt es zahlreiche Bilder, die sie sich immer wieder gerne ansieht und sich dabei an die früheren Zeiten zurückerinnert. „Der Sport hat mich fit gehalten“, sagt die Jubilarin. Der fehle ihr jetzt schon ein bisschen. Auch der Barren: der sei nämlich ihr Lieblingsgerät gewesen. (wpet)

DFB Ehrenamtspreis


Ehrenamtliche aus der Region erhalten DFB-Sonderpreis

54 Vereinsmitarbeiter werden beim 20. schwäbischen Bezirksehrenamtstag  ausgezeichnet. Auch vom SV Eggelstetten und FSV Flotzheim sind Ehrenamtliche vertreten. (01.12.2018)


„Das Ehrenamt soll keine Last, sondern eine Quelle sein“ – mit diesen Worten brachte es Bezirksehrenamtsreferent Günther Brenner im Kurhaus in Göggingen beim 20. Bezirksehrenamtstag des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) auf den Punkt. Denn dort, im herrlichen Saal, wurden 54 Ehrenamtliche aus den drei Kreisen Allgäu, Augsburg und Donau mit dem DFB-Sonderpreis ausgezeichnet.

Die Liste der Tätigkeiten der Geehrten ist lang: Organisation von Jubiläen, Durchführung von Altpapiersammlungen, Bewirtung im Sportheim, Reinigung der Trikots oder diverse Hausmeistertätigkeiten sind nur ein Bruchteil davon, was die vielen freiwilligen Helfer in den Vereinen jeden Tag leisten. Die Liste könnte man beliebig erweitern und die Posten wie Abteilungsleiter, Platzwart, Trainer, Vorstand oder Pressereferent gehören ebenfalls zum Repertoire der vielen Ehrenamtlichen.

Gerade im Jugendbereich ist der tägliche Einsatz unentbehrlich. Um genau dieses große und vielseitige Spektrum mit Dank und Anerkennung zu würdigen, veranstaltet der Bayerische Fußball-Verband jährlich den Ehrenamtstag. Dabei stehen die fleißigen und stillen Helfer im Mittelpunkt des Vormittags. „Dieser Tag ist nicht nur ein Danke, sondern auch ein Lob für die Zeit, die ihr alle eurem Verein schenkt“, sagte Augsburgs-Kreisvorsitzende und Moderatorin Carola Haertel bei der Begrüßung. Bezirksehrenamtsreferent Günther Brenner bezeichnete die Gäste bei seiner Eröffnungsansprache als „stille Helden des Fußballsports“: „Eure Tätigkeiten sind für den Bestand und Fortbestand der Vereine enorm wichtig. Durch das ehrenamtliche Engagement bereichert ihr das gesellschaftliche Zusammenleben und helft tatkräftig mit, was für das Vereinsleben dienlich und förderlich ist“. Auch der neue Bezirkstagspräsident Martin Sailer war in seiner Festansprache voll des Lobes: „Ich habe auch viele Jahre Fußball gespielt und ich erinnere mich an viele Menschen, die unseren Jugendtraum realisiert haben.“ Ganz egal ob Trainer, Platzwarte, Trikotwäscherinnen oder die fahrenden Eltern. „Sie haben es uns ermöglicht“, würdigte er und zitierte gleichzeitig Adolph Kolping, der einmal sagte: „Die Gesellschaft lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht“.

Wenn man die Tätigkeiten der einzelnen Geehrten anschaut, dann wird einem schnell klar, dass vor allem im Jugendbereich viel getan wird. BLSV-Vizepräsident Bernd Kränzle und Verbandsehrenamtsreferent Stefan Merkel reihten sich ebenfalls bei den Lobeshymnen an. „Ihr schafft die Basis, damit alle ihren Spaß erleben können“, so Merkel.

Danach wurden die insgesamt 54 Geehrten mit dem DFB-Sonderpreis, einer hochwertigen Armbanduhr ausgezeichnet. „Das ist der Oscar des Fußballsports“, befand Günther Brenner und zur Musik des Duos „Oak Hill Road“ und leckeren Gaumenfreuden klang der Vormittag bei heiteren Gesprächen gemütlich aus.

Die Geehrten aus dem Kreis Donau:

SpVgg Wiesenbach: Erwin Aleiter

JFG Günztalkickers: Albert Müller

TSV Unterthürheim: Martin Meitinger, Werner Mattes

Eintracht Autenried: Ernst Tischler, Reinhard Schorer

SV Eggelstetten: Andreas Nagl; SV Grosselfingen: Armin Mölle

VFR Jettingen: Rudi Stöppel, Elfriede Marz

FSV Flotzheim: Reinhard Ferber

SV Hohenaltheim: Wilhelm Leimer.


„Stille Helden“ sind die Grundsäulen

In Höchstädt werden 49 Fußball-Funktionäre aus Schwaben ausgezeichnet. Aus dem Landkreis Günzburg kommen Jörg Hahn, Hermann Heininger und Hans Kempfle (27.11.2013)

In Höchstädt fand diesmal die DFB-Sonderehrung für verdiente Fußball-Vereinsmitarbeiter aus dem Bezirk Schwaben statt. Unser Foto zeigt die Ehrenden und die Geehrten aus den Landkreisen Dillingen und Günzburg.

Höchstädt „Warum werde denn ausgerechnet ich geehrt? Ich mache doch das Normale“, lautete eine der Fragen an Helmut Weihele, den schwäbischen Ehrenamtsreferenten innerhalb des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Genau diese Einstellung aber macht die 49 ausgezeichneten Mitarbeiter in den Vereinen des Bezirks zu den sogenannten „Stillen Helden“, wie nicht nur Weihele bei dem zum 15. Mal veranstalteten Ehrenamtstag des Bezirks im Schloss Höchstädt betonte.

Eine ganze Reihe an Honoratioren aus Politik und Sport machte den Platzwarten, Trikotwäschern, Betreuern, Abteilungsleitern und Vorsitzenden ihre Aufwartung und hoben ihre Bedeutung hervor. „Wir zeichnen Leute mit der DFB-Sonderehrung aus, die sich nicht als ewige Besserwisser herausgestellt haben, sondern angreifen, wenn es etwas zu tun gibt“, betonte etwa Norbert Miesbauer, Vorsitzender des gastgebenden Fußball-Kreises Donau. BFV-Vizepräsident Volker Wedel würdigte die Geehrten als Grundsäulen des solidarischen Gemeinwesens und ergänzte: „Das Ehrenamt bringt nicht nur Arbeit, sondern auch Anerkennung. Das geht vom Lächeln eines Kindes zu dieser Auszeichnung.“

Dillingens Landrat Leo Schrell erinnerte daran, dass die Menschen in der Vergangenheit sich das Recht zur Mitgestaltung erst erkämpfen mussten, in Monarchien oder totalitären Systemen sei das keineswegs selbstverständlich. Daher sei ehrenamtliches Engagement eine Chance, keine Last. Und sein Donau-Rieser Amtskollege Stefan Rößle würdigte die Vereinsvertreter als Vorbilder, welche die Kinder und Jugendlichen dringend benötigen – „gerade in einer Zeit, in der die Wirtschaftsbosse diese Funktion verspielen und Ich-Bezogenheit vorleben“. Dass die Ehrung im Rittersaal des Schlosses Höchstädt stattfand, war für Rößle geradezu symbolhaft: „Denn für die Geehrten ist die Auszeichnung ein Ritterschlag.“ Ins gleiche Horn stieß Günzburgs stellvertretender Landrat Josef Langenbach, während Hermann Güller, Mitbegründer der Ehrenamtsbewegung in Deutschland und Vorsitzender der bayerischen Kommission, mit einem Strahlen auf der Bühne stand und verkündete: „Wir haben diesen Preis über all die Jahre hochgehalten und merken, dass es immer mehr Bewerber dafür gibt. Das zeigt, dass die Ehrung auch an der Basis einen hohen Stellenwert hat.“

Aktuell sind noch rund ein Drittel aller bayerischen Bürger im Ehrenamt in all seinen Facetten und weit über den Sport hinaus engagiert. Aber wie lange noch? „Ich bin mit den Worten begrüßt worden: Herr Weihele, solche wie Sie sterben aus“, berichtete der Bezirks-Ehrenamtsreferent bei seiner Schlussrede und antwortete darauf schlagfertig: „Ja, und davon haben wir da oben einen ganzen Saal voll.“ Und so lange das so ist, ist auch Weihele trotz aller Schwierigkeiten in der alltäglichen Arbeit nicht Angst um das ehrenamtliche Engagement.

Viel Arbeit mit der Organisation hatten sich der Kreis-Ehrenamtsbeauftragte Franz Schott zusammen mit den Verantwortlichen der SSV Höchstädt gemacht, die Schott vor Ort unterstützen. Weshalb er stellvertretend Geschenke an die Vereinsvertreter Jakob Kehrle und Gerald Maneth überreichte.


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